Von Rousseau stammt die Behauptung, dass zwischen dem Starken und dem Schwachen die Freiheit unterdrücke und das Gesetz befreie. Unter dem Vorbehalt, dass es ein gutes Gesetz ist, und dass dieses Gesetz auch noch richtig angewendet wird, mag dies zutreffen.

Unsere Aufgabe als Rechtsanwalt ist es, dafür zu sorgen, dass das längst nicht immer perfekte Arbeitsrecht diesen Zweck für die Arbeitnehmer, die in unserer Wirtschaftsordnung strukturell im Nachteil sind, möglichst gut erfüllt.

Nahezu allen rechtlichen Auseinandersetzungen liegt ein Interessenkonflikt zugrunde, den dann theoretisch und idealerweise derjenige gewinnt, der die besseren Argumente auf seiner Seite hat. Allerdings ist die Auswahl an Argumenten, mit denen ein Gericht sich weiterführend beschäftigt, nicht zuletzt durch bestimmte Filter des Rechtssystems (bisherige Rechtsprechung, prozessuales Verhalten der Parteien, Gesetzesauslegung etc.) begrenzt. Diese Filter kennt am besten, wer sich ausgiebig und spezialisiert mit der Rechtswissenschaft und -praxis befasst.

Unsere Kanzlei tut dies in dem Bewusstsein, dass sie eine klare Stellung in dem Interessenkonflikt für die vertretenen Arbeitnehmer bezieht.

Meine eigene Motivation hierzu ziehe ich nicht zuletzt daraus, dass ich mit einem Familienhintergrund, der nicht akademisch ist, die Bedeutsamkeit von Arbeitnehmerschutz besonders zu würdigen weiß.

Auch ohne einen solchen ist es mir gelungen, im ersten Staatsexamen (Münster 2016), in sämtlichen Referendarzeugnissen für Praxis und Theorie und im zweiten, praxisorientierten Staatsexamen (Hannover 2018) stets die begehrten Prädikatsergebnisse zu erzielen und im Studium die Förderung durch zwei renommierte Stiftungen zu erwerben, die Studienstiftung des dt. Volkes und die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Auch habe ich während meines Studiums an zwei Universitätslehrstühlen gearbeitet und hatte eines der besten Zwischenprüfungsergebnisse meines Durchganges. Ich habe bereits selbst für die Universität juristische Klausuren korrigiert und auch privat einzeln und gruppenweise Studenten unterrichtet.

Ich spreche also die juristische Sprache – freuen würde ich mich, meine Stimme für Ihr ganz persönliches Anliegen einzusetzen.

Einige weitere Eckdaten meines Werdeganges:

  • 2009 Abitur (1,1), danach ein Studiensemester der Internationalen Beziehungen in den Niederlanden
  • 2010-2012 Mitglied des Landesvorstandes der Partei DIE LINKE in Niedersachsen
  • 2012 Auslandssemester in Sheffield
  • 2016 Abschluss im Nebenstudium Fachspezifische Fremdsprachenausbildung Englisch
  • 2018 Zweites Juristisches Staatsexamen
  • Tätigkeitsschwerpunkt: Arbeitsrecht
  • Interessenschwerpunkt: Strafrecht

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